Festakt am Gemeindeparkplatz: Ehrenworte und Auszeichnungen
Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Geschehen auf den Parkplatz hinter dem Gemeindeamt, wo der offizielle Festakt in einem feierlichen Rahmen stattfand. Der Auszug über die große Stiege auf der Rückseite der Kirche bot ein einmaliges Bild von wehenden Fahnen sowie bunten Uniformen und Trachten.
![Anton Wallner Feier - Foto: TVB Puch - Lackner]()
Den imposanten Auftakt beim Festakt bildete der Einmarsch der Militärmusik Salzburg, gefolgt von der förmlichen Meldung des Landeskommandanten Josef Braunwieser und dem traditionellen Abschreiten der Front durch ihn, Landeshauptfrau Caroline Edtstadler, Frau Bürgermeister Barbara Schweitl und Landesmilitärkommandant Peter Schinnerl.
![Abschreiten der Front - Anton Wallner Feier - Foto: Adi Aschauer]()
Danach folgten die Ansprachen der Ehrengäste. Bürgermeisterin Barbara Schweitl, die als Enkel eines Jakobischützen und Kind eines Prangerschützen mit den Werten der Schützen aufgewachsen ist, sagte in ihrer Festansprache: "Werte, Verantwortung, Zusammenhalt, auf einander schauen, das Bewusstsein hat uns geprägt und prägt unsere Gemeinschaft. Unsere Gedenkfeier ist ein Moment des Innehaltens, es erinnert uns daran, die wichtige Erinerung an Tradition und gemeinsames Tragen von Verantwortung. Nicht nur zurück den Blick zu werfen sondern auch nach vor. Das heute soviele Schützen zu uns nach Puch gekommen sind, ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Danke, herzlich dafür. Ich möchte alle bei uns in Puch herzlich willkommen heissen und freue mich auf ein würdiges gemeinsames Gedenken, danke!."
![66. Anton Wallner Feier in Puch - Foto: TVB Puch - Kuscheiart]()
Unter den Augen von der Schirmherrin der Salzburger Schützen - Landeshauptfrau Karoline Edtstadler wurde die Bedeutung der Gemeinschaft spürbar. "Die Schützen erfüllen heute keine militärischen Aufgaben mehr, sie haben eine übergeordnete Aufgabe - einen sehr sehr wichtigen Auftrag, wenn ich das so sagen darf - sie schützen unsere Werte, sie bewahren unsere Traditon und sie stärken unser Gemeinschaft und sorgen dafür, dass unsere kulturelle Identität auch abgesichert ist. Das Ehrenamt ist etwas, das in unserer Gesellschaft nicht nur hoch zu halten ist, sondern was uns zusammen hält von Vereinsabordnungen wie den Schützen, über die Musikkapellen bis hin zu den Trachtenvereinen. Aber das geht aber auch hinein in das Freiwilligenwesen, und ich denke gerade in Tagen wie diesen sehr an die Bergretter und alle die mit ihnen dafür sorgen die Menschen hoffentlich wieder gesund und lebendig zurück kommen" erklärte die Landeshauptfrau im Rahmen ihrer Festansprache, bevor sie anschließend die Ehrungen verdienter Kameraden vornahm.
![Anton Wallner Feier - Foto: Adi Aschauer]()
Weiters wurde noch unter anderem bei ihrer Festansprache gesagt, dass „dieses Ehrenamt, dieses Verantwortungsgefühl, das Einstehen für die Gemeinschaft in einer Gesellschaft die vielen Bedrohungen ausgesetzt ist, dass ist nicht hoch genug hoch zu halten, dass gilt es zu feiern und heute wollen wir das auch tun. Denn es ist auch unverzichtbarer Teil unsere Salzburger Identität und euer Beitrag dazu liebe Schützen, den möchte ich heute wirklich ausdrücklich loben, hervorheben und euch ein herzliches Danke sagen, dafür dass ihr das immer wieder tut und auch heute dafür hergekommen seid“. Den krönenden Abschluss bildete der Ehrensalut der Historischen Jakobischützen zu St. Jakob/Thurn.